
Das hängt damit zusammen, dass die Vorstellungen rund um die Hypnose sind oft recht weit von der Wirklichkeit entfernt und die Hypnose als Therapieform durch Jahrmarktsgaukler und Showhypnosen in ein schlechtes Licht gerückt wurde.
Hypnose wurde jedoch bereits 2000 vor Christus im antiken Griechenland zu heilerischen Zwecken eingesetzt. Auch aus dem antiken Ägypten gibt es aus der Zeit um 1500 vor Christus schriftliche Zeugnisse für hypnotische Induktionstexte.
Das Wort Hypnose leitet sich aus dem griechischen Wort hypnos = Schlaf ab, wobei man bei der Hypnose nicht wirklich schläft.

Man kann die Hypnose als einen Zustand zwischen Wachsein und Schlafen bezeichnen. Der Hypnotisierte ist körperlich tief entspannt. Das Zeitgefühl geht verloren, die Umwelt wird unwichtig, man fühlt sich sehr wohl - eine Art Kurzurlaub für Körper und Seele
Hypnose ist ein vorübergehender Zustand veränderter Aufmerksamkeit, welcher vom Hypnosetherapeuten hervorgerufen werden kann. In diesem Zustand ist man besonders empfänglich für positive Gedanken und Suggestionen. Durch die Erkenntnis eigener Verhaltensmuster und Erschaffung positiver Alternativen wird der Klient während der Hypnose zum Einklang mit den eigenen Wünschen, Zielen und Fähigkeiten geleitet.
Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Raucherentwöhnung, Gewichtsreduzierung, Depressionen, Prüfungs- und Schulängste, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Nervosität, Ängste, Rheumatische Erkrankungen, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Migräne, oder Phantomschmerzen.